Aktuelles     

Jürgen Möschter bekennt sich zum Kodex Ehrbarer Versicherungsmakler  



24.09.2021

Lasst Euch nichts entgehen.
Heute möchte ich eine sehr wichtige Info weitergeben.
Diese gilt es insbesondere zu beachten, da sie sich künftig gravierend auf die Preisentwicklung bei Berufs-, und Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Grundfähigkeitsversicherung sowie auch auf die Altersvorsorge auswirkt.

Das Bundesministerium für Finanzen hat festgelegt, (wobei es die Empfehlungen der Finanzaufsicht BaFin berücksichtigt) dass der vorgegebene Höchstzinssatz von aktuell 0,9 % ab dem 01.01.2022 von Versicherungsunternehmen nicht überschritten werden darf.
Im folgenden Link sind kurz und übersichtlich einige Beispiele erwähnt, welche Auswirkungen es haben wird. Ganz unten auch weiterführende Infos zu den aufkommenden Fragen.

Hier findet Ihr übersichtliche Beispiele.

Ich darf an dieser Stelle auch darauf aufmerksam machen, dass auch die Kinder/Enkel dabei nicht unberücksichtigt bleiben sollten! Dabei geht es um großes Einsparpotenzial.
Nicht jedem ist bekannt, dass es vollwertige Berufsunfähigkeits-Versicherungen bereits für Kinder gibt. Je nach Anbieter für das Alter ab 15 oder gar schon ab 10 Jahren.
Diese noch in 2021 abzuschließen, bedeutet eine Einsparung von tausenden EUR - oder eben tausende EUR Mehrertrag - je nach Produktwunsch.

Es ist also mehr als empfehlenswert, sich über einen Abschluss noch in diesem Jahr Gedanken zu machen. Ich berate sehr gern dazu.

P.S.: Wenn Euch Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen etc. am Herzen liegen, dann gebt die Mail bitte weiter. Sie werden dankbar sein.

            Lass Dir behilflich sein.


05.05.2021

Fünf große Irrtümer...
Obwohl sie extrem wichtig ist, wird die Absicherung der eigenen Arbeitskraft oft nicht ernst genommen. Hier die meisten Irrtümer:

Nr 1: Der Staat fängt mich auf, wenn ich berufsunfähig werde
Vergesst es... Berufstätige haben in den ersten fünf Beitragsjahren keinerlei Anspruch auf Hilfe vom Staat. Selbst wer sie später bekommen sollte, kann davon nicht leben. Bist Du nach dem 1. Januar 1961 geboren, bekommst Du (wenn überhaupt!!!) nur Erwerbsunfähigkeitsrente.

Nr 2: berufsunfähig und erwerbsunfähig ist doch das Gleiche
Auch falsch... Als berufsunfähig gilt jemand, der dauerhaft nicht mehr in der Lage ist, zu mindestens 50 Prozent seinen Beruf beziehungsweise seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit auszuüben. Erwerbsunfähig ist, wer – egal, in welchem Job – nur noch höchstens drei Stunden pro Tag arbeiten kann.

Nr 3: Das Thema betrifft doch nur körperlich Tätige
Definitiv NEIN... Es führen inzwischen vor allem nervliche Krankheiten wie Burnout oder Depressionen zur Berufsunfähigkeit. Erst danach folgen Ursachen wie Rückenerkrankungen, Krebs oder Herz-Kreislauf-Probleme. Ein Bürojob schützt vor Berufsunfähigkeit also nicht.

Nr 4: Der monatliche Beitrag für eine BU ist sehr hoch
Trifft nicht immer zu... Das hat jeder selbst in der Hand. Je früher desto besser. Lasst mich für Euch rechnen.

Nr 5: Wenn ich wegen Vorerkrankungen keine BU bekomme, kann ich mich gar nicht absichern
Wer sagt das... Es gibt inzwischen Alternativen zur BU,



05.05.2021

Starkregen: Ist Ihr Haus richtig versichert?
Viele Hausbesitzer sind auf Unwetter nicht vorbereitet, Millionen von Häusern nicht gegen Elementarschäden versichert. Welche Versicherung zahlt, wenn Starkregen und Überschwemmungen Gebäude, Hausrat oder Auto beschädigen?
Überschwemmungen durch plötzlichen Starkregen häufen sich. Regelmäßig überfluten Regionen, die bislang verschont geblieben sind. Der Regen dringt in Häuser und Keller ein. Auch Orte abseits von großen Flüssen können davon betroffen sein.
Starkregen: Existenzbedrohendes Risiko
55 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland sind nicht gegen Starkregen und Überschwemmung versichert. Vor allem in älteren Wohngebäudeversicherungen ist der Schutz vor Naturgefahren häufig nicht integriert - für viele Hausbesitzer ein unerkanntes Risiko. Denn: Bei extremen Naturereignissen kann diese Lücke im Versicherungsschutz existenzbedrohend sein.

Hausbesitzer sollten deshalb ihre Wohngebäudeversicherung auf den Naturgefahrenschutz hin überprüfen, um mögliche Schäden nicht aus der eigenen Tasche bezahlen zu müssen. Ein Gespräch mit seiner Hausrat- bzw. Gebäudeversicherung ist hier sinnvoll: Einfach nachfragen, wie sich der zusätzliche Schutz vor extremen Wettereignissen im bestehenden Vertrag ergänzen lässt.

Keller unter Wasser: Das gilt für den Versicherungsschutz
Betroffene Hausbesitzer bekommen die entstandenen Schäden durch extreme Wetterereignisse ersetzt, wenn sie zuvor eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben. Nur diese Police greift bei Schäden durch Starkregen oder Überschwemmung. Die Elementarschadenversicherung müssen Hausbesitzer und Mieter als erweiterten Naturgefahrenschutz zur Wohngebäudeversicherung abschließen, um gegen Elementarschäden versichert zu sein.

Wer eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz abschließt, hat nach einem Starkregen, Hochwasser, Überschwemmung oder Rückstau Anspruch auf folgende Leistungen:
• Die Reparaturen im und am Haus sowie den Nebengebäuden (z.B. Garage oder Schuppen).
• Die Trockenlegung und Sanierung des Gebäudes.
• Den eventuellen Abriss des Gebäudes.
• Die Konstruktion und Bau eines gleichwertigen Hauses.

Die Wohngebäudeversicherung mit Naturgefahrenschutz kann auch die Kosten für eine alternative Unterkunft bzw. Mietausfälle übernehmen, sollte das Haus vorübergehend unbewohnbar sein

Wenn der Hausrat nass wird
Unwetterschäden am Inventar eines Hauses sind über die Hausratversicherung geschützt – sofern die Hausratversicherung über den Elementarversicherungsschutz verfügt. So wie bei der Wohngebäude- kann auch die Hausratversicherung um den Naturgefahrenschutz erweitert werden.

Die Hausratversicherung bezahlt den Wiederbeschaffungspreis für gestohlenes oder irreparables Inventar; die Reparaturkosten für beschädigtes Inventar; oder eine Wertminderung bei beschädigten aber noch uneingeschränkt nutzbaren Gegenständen.


Auto unter Wasser: Diese Versicherung leistet
Autofahrer, deren Wagen bei einer Überschwemmung beschädigt wurde, sind durch die Teilkaskoversicherung geschützt. Wer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, bekommt diese Schäden ebenfalls ersetzt. Kaskoversicherungen leisten auch bei Schäden durch andere Gefahren bei extremem Wetter wie zum Beispiel Hagel oder Sturm.

Gut zu wissen: Was sind Elementarschäden?
Zu den Elementarschäden gehören:

• Starkregen / Überschwemmung / Rückstau
• Hochwasser
• Schneedruck
• Lawine / Erdrutsch
• Erdsenkung / -beben
• Vulkanausbruch

Rechtzeitig um Naturgefahrenschutz kümmern

Wenn der Keller bereits unter Wasser steht, ist es zu spät - viel zu spät. Es ist deshalb sinnvoll, wenn sich Hausbesitzer rechtzeitig um den Naturgefahrenschutz kümmern. Der Grund: Es gibt Wartezeiten. In der Regel müssen Versicherungskunden einige Wochen warten, bis sie ihre neue Versicherung in Anspruch nehmen können. Solche Wartezeiten bei Versicherungen sind üblich, auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Rechtsschutzversicherung beispielsweise.

Der Grund dafür ist einfach: Es geht darum, Missbrauch durch Einzelne zu unterbinden. Durch die Wartezeit wird verhindert, dass nicht jeder erst dann eine Versicherung abschließt, wenn der Schaden schon passiert ist. So würde keine Versicherungsgemeinschaft funktionieren.

3 Tipps, was direkt nach einem Schaden zu tun ist
1. Informieren Sie Ihren Versicherer.
2. Halten Sie Schäden gering.
3. Fotografieren Sie die Schäden.

Elementarschäden 2020: Rund zwei Milliarden Euro

Künftig sollten Hausbesitzer auch nicht mehr auf staatliche Hilfe hoffen. Das haben die Ministerpräsidenten der Länder bereits im Juni 2017 klargestellt. Bund und Länder wollen insbesondere dann nicht mehr einspringen, wenn sich Hausbesitzer hätten versichern können. Für Hausbesitzer und Mieter ist es deshalb sinnvoll, sich aktiv um eine Versicherung gegen Naturgewalten zu kümmern.

Ins Überlegen gekommen??? Lassen Sie sich behilflich sein.



20.04.2021

Covid-19 ist für Versicherer eine Erkrankung wie jede andere.
Damit ist sie auch von einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt.
Sowohl beim Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherungen als auch bei der Leistungsprüfung gelten für Kunden mit einer Corona-Infektion die ganz normalen Regeln.
Wird ein Versicherter berufsunfähig, das heißt er kann seinen Beruf nur noch zu höchstens 50 Prozent ausüben, erhält er die vereinbarte Leistung.
Das gilt selbstverständlich auch dann, wenn eine Corona-Erkrankung die Ursache für die Berufsunfähigkeit ist.

Normale Regeln.
Auch bei der so genannten Gesundheitsprüfung gibt es für Covid-19 keine Sonderregel:
Branchenweit ist es üblich, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann, sofern eine vorangegangene Krankheit vollständig ausgeheilt ist und sich auch aus der Behandlung der Krankheit keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit ergeben haben.

Bestehen nach einer Corona-Erkrankung weiterhin gesundheitliche Einschränkungen, beispielsweise eine dauerhafte Lungenschädigung, prüfen Versicherer, ob deswegen eine erhöhte Versicherungsprämie (Risikozuschlag) notwendig ist oder auch der Versicherungsschutz eingeschränkt werden muss.

Eine Impfung spielt bei der Gesundheitsprüfung in der Regel keine Rolle – egal ob es sich um eine Tetanusimpfung, eine Grippeschutzimpfung oder eben eine Impfung gegen Coronaviren handelt.

Du hast noch gar keine BU-Versicherung??? Dann bitte große Sorgfalt bei der Auswahl!  Lass Dir behilflich sein.



13.04.2021

Für das schönstes Lächeln, wenn man groß ist: Wussten Sie, dass es bei der Kostenübernahme für Zahnspangen große Hürden gibt?
Erst ab einer erheblichen Fehlstellung oder Beeinträchtigung bieten die gesetzlichen Krankenkassen finanzielle Unterstützung. Was also tun?

Neue Optionen für die Kostenübernahme von Zahnspangen für Kinder & Jugendliche gibt es durch Zahnzusatzversicherungen. Versorgungslücken können so nahezu vollständig geschlossen werden. Gerne helfen wir Ihnen bei der Wahl der richtigen Zahnzusatzversorgung. Damit Ihrem Lachen auch zukünftig nichts im Wege steht.

08.03.2021

Wie Ihr wisst, vermittle ich auch Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen, Unternehmervollmachten… rechtlich sicher.
Die Hoffnung, dass im Notfall die Vertretung automatisch durch Ehepartner oder nahe Angehörige erfolgen darf, ist leider ein großer Irrglaube. Ohne private, rechtliche Vorsorge ist nichts geklärt.

Nun gibt es Neuigkeiten/Änderungen, welche allerdings keinen Ersatz für rechtlich sichere Dokumente darstellen. Aufgrund dessen möchte ich Euch die Änderungen nicht vorenthalten:

Mit dem Beschluss der Bundesnotarkammer vom 05.03.2021 werden Ehegatten untereinander automatisch und befristet zu Vertretern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge bestimmt, wenn ein Ehegatte aufgrund von Bewusstlosigkeit oder Krankheit seine Angelegenheiten der Gesundheitssorge rechtlich nicht selbst besorgen kann.
Dies beinhaltet auch die Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht.

Alle nicht mit der Gesundheit in Zusammenhang stehenden Handlungen, beispielsweise Vermögens- und Versicherungsangelegenheiten werden nicht von dieser Regelung erfasst.
Ausgeschlossen sind zudem beispielsweise auch die weit verbreiteten wechselseitigen Bevollmächtigungen zwischen Kindern und deren Eltern sowie zwischen verwitweten oder alleinstehenden Personen mit sonstigen Angehörigen.

Fazit: So hilfreich diese Neuregelung im Einzelfall sein kann, ein Ersatz für rechtlich sichere Vorsorgedokumente ist sie nicht.
Nächste Informationen folgen, sobald mir weitere Details bekannt werden.
 
Wen dieses Thema nicht kalt lässt, der hat auch hier die Möglichkeit, sich näher damit zu befassen.


27.02.2021

Absicherung nach Corona-Erkrankung???
Die Corona-Krise in Deutschland hält an. Wie werden Versicherer mit BU- oder anderen Anträgen umgehen, welche mit Gesundheitsfragen verbunden sind, aber die Kunden zuvor an COVID-19 erkrankt waren?
Einige Anbieter teilten dazu mit, dass die Anträge grundsätzlich angenommen werden können, sofern die Erkrankung vollständig ausgeheilt ist.
Ggf. „ziehe man fallabhängig in Betracht, bei einem mit Covid-19 infizierten Antragsteller einen bis zu drei Monate nach der Genesung mit der Policierung zu warten.“
Auch über Risikozuschläge denkt der eine oder andere Versicherer in den Fällen nach, wo die Erkrankung noch nicht vollständig ausgeheilt ist oder der Kunde sich noch in Behandlung befindet.

Fazit:
Wer noch keine Absicherung gegen bspw. den Verlust seiner Arbeitskraft und somit das volle Risiko des Einnahmeverlustes trägt, sollte sich zeitnah mit dem Thema befassen. Man weiß ja nie…
Bei der Auswahl des Anbieters sollte man jemanden hinzuziehen, der sich damit auskennt. Gern bin ich dabei behilflich.

Wichtiger Hinweis:
Kinder ab 10 Jahre können (und sollten) bereits mit einem vollwertigen BU-Schutz ausgestattet werden. Was, wenn es später aus gesundheitlichen Gründen unmöglich wird?


17.02.2021

Versicherungskennzeichen 2021: Mofa- und Mopedfahrer müssen jetzt Schilder wechseln
Ab dem 1. März werden die schwarzen Versicherungskennzeichen ungültig. Besitzer von Kleinkrafträdern wie etwa Mopeds und Rollern müssen ihre Schilder wechseln.
Für welche Fahrzeuge gilt das neue Versicherungskennzeichen?

Die schwarzen Versicherungskennzeichen werden ab dem 1. März ungültig. Diese Fahrzeuge dürfen dann nur noch mit blauem Kennzeichen unterwegs sein:

• Kleinkrafträder wie Roller, Mofas und Mopeds mit max. 50 Kubikzentimeter Hubraum und Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h
• Elektrofahrräder ("E-Bikes") mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 km/h oder einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 km/h bis max. 45 km/h
• Quads und Trikes mit Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 Stundenkilometer und max. 50 Kubikzentimeter Hubraum
• E-Roller, die über eine Betriebserlaubnis verfügen und maximal 45 Stundenkilometer schnell sind.
• Motorisierte Krankenfahrstühle
• Mofas und Mopeds aus DDR-Produktion mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h, die bereits vor dem 01.03.1992 versichert waren.

Neu ab 2021: Klebefolie statt Blechkennzeichen
Mit dem Schilderwechsel am 1. März 2021 starten das Bundesverkehrsministerium und einzelne Kfz-Versicherer ein Pilotprojekt, bei dem sich Mofa- und Mopedfahrer gegen die herkömmlichen Kennzeichen aus Aluminium- oder Stahlblech und für eine Klebefolie entscheiden können. Bei den neuen Folienkennzeichen wird eine Trägerplatte aus Kunststoff mehrere Jahre verwendet, nur die oberste dünne Plastikschicht wird gewechselt. Zudem haben die Folien ein Hologramm und sind damit fälschungssicher.
Langfristig soll nach einem positiven Abschluss des Pilotprojekts die Klebefolie die bisherigen Schilder ersetzen; für E-Scooter und andere Elektro-Kleinstfahrzeuge gibt es schon seit ihrer Zulassung 2019 ausschließlich Folienkennzeichen.

Gut zu wissen: Das gilt für die Versicherung von E-Scootern und Segways

Fahrzeuge wie E-Scooter oder Segways, sogenannte Elektro-Kleinstfahrzeuge, bekommen kein Versicherungskennzeichen aus Blech, sondern eine kleinere, selbstklebende Versicherungsplakette. Auch diese ist immer von 1. März bis Ende Februar des nächsten Jahres gültig und hat dieselbe Farbe wie die Mofa-Kennzeichen.

Wo bekomme ich neue Versicherungskennzeichen für mein Fahrzeug?

Na bei mir. juergen@moeschter.de oder 0170.8218321

Warum ist ein aktuelles Versicherungskennzeichen so wichtig?
Wer mit abgelaufenem Versicherungskennzeichen unterwegs ist und mit seinem Fahrzeug einen Unfall verursacht, muss den kompletten Schaden aus eigener Tasche bezahlen - inklusive möglicher Schadenersatzforderungen der geschädigten Person. Diese können im Ernstfall mehrere Millionen Euro betragen. Der Versicherungsschutz besteht nur mit einem gültigen Kennzeichen, das immer von März bis Ende Februar des nächsten Jahres gültig ist

Wie muss ich mein Mofa/Moped/Roller versichern?

Hier gilt: die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung ist ein Muss, eine Teilkaskoversicherung sinnvoll. Die Haftpflichtversicherung übernimmt alle Schäden, die mit dem Fahrzeug anderen zugefügt werden.
Wer sehr an seinem Fahrzeug hängt, sollte eine Teilkaskoversicherung in Betracht ziehen. Diese Versicherung leistet unter anderem bei Wildschäden, Feuer, Überschwemmung oder Diebstahl. Gerade letzteres kommt leider häufiger vor als gedacht: Statistisch gesehen werden von 1.000 Kleinkrafträdern 7,7 geklaut. Zum Vergleich: Bei Autos sind es lediglich 0,4.
Anders als andere Fahrzeuge müssen Mofas und Mopeds für den Betrieb auf öffentlichen Straßen nicht bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen reichen. Die Farbe der jeweils bis Ende Februar gültigen Kennzeichen wechselt jährlich zwischen schwarz, blau und grün.
Für Zweiräder mit mehr als 50 cm³ Hubraum reicht das Versicherungskennzeichen nicht aus. Sie benötigen ein amtliches Kennzeichen und eine Mopedversicherung. Zudem müssen die Halter Kfz-Steuern bezahlen und ihr Fahrzeug regelmäßig dem TÜV vorzeigen.

Was passiert, wenn ich mein Mofa/Moped tune?

Wer sein Mofa, Moped oder Roller frisiert, dem drohen unangenehme Konsequenzen. Neben Punkten in Flensburg, Bußgeldern und - je nach Konstellation - Geldstrafen für das Fahren ohne Führerschein kann es nach einem Unfall teuer werden. Die Kfz-Haftpflichtversicherung wird zwar die Schäden des Gegners zunächst übernehmen. Dafür wird sie jedoch den Mofa-Tuner mit bis zu 5.000 Euro in Regress nehmen.     Lassen Sie sich behilflich sein.
(Quelle: Die Versicherer _ 16.02.2021)




27.01.2021

Homeoffice  - beim Versicherungsschutz gelten ganz eigene Regeln.
Aktuell ist der Schutz für Arbeitnehmer im Homeoffice recht lückenhaft. Die gesetzliche Unfallversicherung unterscheidet aktuell streng zwischen privaten und beruflichen Tätigkeiten. Das ist konsequent – birgt aber in der Praxis immer wieder Unsicherheiten.

Wie bin ich beim Arbeiten gesetzlich unfallversichert?

Prinzipiell gilt: Während der Ausübung ihres Berufs und auf dem Weg zu und von der Arbeit sind Arbeitnehmer gesetzlich unfallversichert. Das gilt unter anderem auch für Schüler, Studenten und Ehrenamtliche während ihrer Tätigkeit. Für Unfälle, die nicht in Verbindung mit der beruflichen Tätigkeit stehen, leistet die gesetzliche Unfallversicherung hingegen nicht.
Im Homeoffice verschmelzen Berufliches und Privates
Doch was genau gehört zur Arbeit und was nicht? Mit dieser Frage müssen sich regelmäßig Gerichte auseinandersetzen. Das Homeoffice spitzt diese Frage zu: Allein durch die räumliche Situation verschmelzen hier der berufliche und private Bereich noch stärker als etwa auf dem Arbeitsweg. Die Rechtsprechung versucht, Berufliches und Privates nach Unfällen im Homeoffice fein säuberlich aufzudröseln – mit Folgen für den Versicherungsschutz:
Beispiel-Urteil 1: Sturz beim Wasserholen
Wer sich im Homeoffice etwas zu essen oder zu trinken holt und dabei stürzt, ist nicht versichert. Ein Arbeitnehmer war im Homeoffice in seiner Dachgeschosswohnung zum Wasser holen die Treppe hinuntergestiegen und schwer gestürzt. Das Bundessozialgericht hat 2016 entschieden, dass dieser Sturz nicht gesetzlich unfallversichert ist. „Wenn bei einer häuslichen Arbeitsstätte (Home-Office) ein Weg innerhalb des Wohngebäudes zurückgelegt wird, um einer eigenwirtschaftlichen Tätigkeit (hier: Trinken) nachzugehen“, so das Urteil, bestehe kein Versicherungsschutz. Laut Bundessozialgericht könne man den Arbeitgeber nicht für die Risiken in der privaten Wohnung des Arbeitnehmers verantwortlich machen. (Bundessozialgericht, Aktenzeichen B 2 U 5/15 R)
Beispiel-Urteil 2: Sturz beim Wasserlassen
Im Büro ist der Weg zur Toilette gesetzlich unfallversichert. Im Homeoffice gilt diese Regel nicht. So sieht es jedenfalls das Sozialgericht München. Ein Arbeitnehmer war auf dem Rückweg vom heimischen WC gestürzt und wollte den Sturz als Arbeitsunfall geltend machen. (Aktenzeichen: S 40 U 227/18).
Beispiel-Urteil 3: Sturz auf dem Weg zur Kita
Wer sein Kind auf dem Weg zur Arbeit in einer Kita absetzt, ist gesetzlich unfallversichert. Diese Regelung besteht seit 1971. Wer dagegen auf dem Weg von der Kita zum Heimarbeitsplatz stürzt, ist es laut Bundessozialgericht nicht.

Eine Mutter stürzte mit dem Fahrrad auf Blitzeis und brach sich den Ellenbogen. Sie war auf dem Rückweg von der Kita zu ihrem Heimarbeitsplatz. Ihre Krankenkasse wollte die Behandlungskosten (19.000 €) vom Träger der gesetzlichen Unfallversicherung zurückholen – vergeblich. Sowohl das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen als auch das Bundessozialgericht sahen darin keinen Arbeitsunfall (Aktenzeichen: B 2 U 19/18 R).

Zusammengefasst: Wer im Homeoffice etwas tut, was nicht in direktem Zusammenhang zu seiner Arbeit steht, ist nicht gesetzlich unfallversichert.

Immer geschützt mit der privaten Unfallversicherung
Wer einen Rundumschutz möchte, sollte über eine private Unfallversicherung nachdenken. Egal, ob bei der Arbeit oder in der Freizeit: Die private Unfallversicherung schützt vor Unfällen rund um die Uhr. Hat ein Unfall bleibende Folgen, zahlt die Unfallversicherung einen Einmalbetrag und – bei besonders schweren Folgen – eine lebenslange Unfallrente. Einige Unfallversicherer bieten zusätzlich Rehabilitationsleistungen. Aber auch, wenn der Unfall keine bleibenden Folgen hat, hilft die private Unfallversicherung zum Beispiel mit

•    Kostenerstattung für unfallbedingte kosmetische Operationen
•    Erstattung von Bergungskosten, etwa bei Unfällen im Urlaub
•    Tagegeld und Krankenhaustagegeld
•    Todesfallleistung für Hinterbliebene
•    Hilfeleistungen zu Hause (z. B. Pflege-, Menü- und Reinigungsservice).

Auch bei den privaten Unfalltarifen gibt es etliche Unterschiede in den Leistungen! Lassen Sie sich behilflich sein.


11.01.2021
Diese Versicherungen zahlen bei Impfschäden   (aus "dasinvestment.com" vom 08.01.2021)

Die ersten Corona-Impfungen haben nun auch in Deutschland begonnen. Doch was passiert, wenn man durch die Impfung bleibende Schäden erleidet? Welche Versicherungen für Impfschäden aufkommen und welche nicht, erklärt Bianca Boss, Verbraucherschützerin beim Bund der Versicherten (BdV).
Die ersten Impfungen gegen das SARS-CoV-2-Virus haben nun auch in Deutschland begonnen. Die Bereitschaft zur Impfung ist groß. Doch bei manchen bleibt dennoch ein mulmiges Gefühl wegen möglicher Nebenwirkungen. Impfreaktionen lassen sich für keine Impfung gänzlich ausschließen. Ebenso wenig wie Impfschäden. Doch in puncto Versicherungsschutz gibt es einiges zu beachten. SARS-CoV-2 ist in vielen Versicherungstarifen kein Bestandteil, daher lohnt ein Blick ins Kleingedruckte.

Für die Krankheits- und Behandlungskosten, die bei einem Impfschaden anfallen, sowie gegebenenfalls Geldleistungen für den Fall des Verdienstausfalls kommt die Krankenkasse oder die private Krankenversicherung der betroffenen Person auf.
BU und Risiko-LV leisten auch bei Impfschäden
Verursacht die Impfung einen bleibenden Schaden, der zu einer Invalidität oder Berufsunfähigkeit führt, werden Betroffene spätestens dann über einen Versicherungsschutz nachdenken. Gut beraten war, wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat. Diese leistet mit einer Rente für den Fall, dass man aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr seinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent ausführen kann.

Eine Arbeitskraftabsicherung gehört zu den wichtigen Versicherungen, die Berufstätige möglichst früh abschließen sollten, wenn sie noch jung und gesund sind. Vorerkrankungen können später beim Abschluss zu einer höheren Prämie oder Leistungsausschlüssen führen. Inwieweit sich Vorerkrankungen aufgrund eines Impfschadens auf den Erfolg eines Abschlusses auswirken können, sollten Verbraucher vorab unabhängig klären.

Eine Risikolebensversicherung sichert Angehörige mit einer vertraglich vereinbarten Geldsumme für den Fall ab, dass die versicherte Person stirbt. Sie greift auch im Fall eines Todes aufgrund eines Impfschadens.

Grundsätzlich sieht das Infektionsschutzgesetz (§ 60 IfSG) für alle, die nach einer von der zuständigen Landesgesundheitsbehörde empfohlenen Schutzimpfung eine Schädigung erleiden, einen Ausgleich für gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen vor. Eine Schädigung liegt dann vor, wenn sie „über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion“ hinausgeht. Welche Schutzimpfungen jeweils empfohlen werden, legen die einzelnen Landesgesundheitsbehörden fest.

22.12.2020

Ja, es war zu erwarten.
Ja, die Kassen erhöhen Eure Beiträge.
Ja, das geht wieder mächtig zu Euren Lasten.
Ja, der Jürgen vermittelt auch Gesetzliche Kassen.
Ja, ein Wechsel der Kasse ist mit meiner Unterstützung überhaupt kein Problem.

Ein Vergleich lohnt sich da durchaus… denn unterscheiden können sich diese in vielen Bereichen. Z.B.:
- Beitragssätze
- Wahltarife, z.B. für Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit
- Bonus- und Vorteilsprogramme, bei denen mehrere hundert Euro pro Versichertem und Jahr ausgezahlt werden können
- Individuelle Gesundheitsförderung wie z.B. TaiChi, QiGong, Yoga, etc.
- Naturheilverfahren wie z.B. Homöopathie oder Osteopathie
- Zusatzleistungen über das gesetzliche Maß hinaus, z.B. für Haushaltshilfen oder häusliche Krankenpflege
- Auslandsreisen wie z.B. ein Auslandsnotfallservice
- Zahnbereich wie z.B. kostenlose Professionelle Zahnreinigung
- Verbesserte Versorgungsformen bei schweren Krankheiten wie z.B. Krebs, Rückenleiden, Migräne, Depression, Demenz und vielem mehr

Verärgert und an einem eventuellem Wechsel interessiert? Lassen Sie sich behilflich sein.


15.12.2020
6 Dinge, welche sich für Versicherte in 2021 ändern

Die gesetzliche Krankenversicherung
Die momentanen Prozentsätze bewegen sich im Bereich von 14,6 % bis 17,3 % (umfassende Beratung zur Auswahl auch bei mir!)
Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung steigen die Zusatzbeiträge in 2021. Diese Zusatzbeiträge werden von vielen Krankenkassen neben dem allgemeinen Satz von 14,6 Prozent erhoben. Im kommenden Jahr steigt der Beitrag um 0.2 Prozentpunkte auf 1.3 Prozent.

Kfz-Versicherung: Neue Typ- und Regionalklassen
Rund 4,6 Millionen Autofahrer profitieren 2021 in der Kfz-Haftpflichtversicherung von besseren Typklassen, für knapp 6,1 Millionen gelten künftig höhere Einstufungen. Große Sprünge sind die Ausnahme, nur für wenige Modelle geht es um mehr als eine Klasse nach oben oder nach unten.
Typklassen spiegeln die Schadensbilanz eines Automodells wider.
In der Regionalklasse können sich im neuen Jahr rund 4,5 Millionen Autofahrer auf eine bessere Einstufung in der Kfz-Haftpflichtversicherung freuen, rund 4,8 Millionen Fahrer werden heraufgestuft.
Die Regionalklassen spiegeln die Schadensbilanzen der einzelnen Zulassungsbezirke wider.

Anstieg von Steuerersparnis und Sozialabgabenfreiheit
Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) wird jedes Jahr an die Einkommensentwicklung angepasst. Ab dem 1. Januar 2021 steigt die BBG auf jährlich 58.050 EUR (monatlich 4.837,50 Euro). Die Versicherungspflichtgrenze liegt dann bei 64.350 Euro jährlich (monatlich 5.362,50 Euro). Bis zur Versicherungspflichtgrenze müssen Beschäftigte gesetzlich krankenversichert sein. Wer über diesen Betrag hinaus verdient, kann sich privat krankenversichern lassen.
Wichtig: Wer privat versichert ist, bleibt das. Auch, wenn diese Person irgendwann unter die Versicherungspflichtgrenze fällt.
Die Erhöhung der BBG hat auch direkten Einfluss auf die betriebliche Altersversorgung. Arbeitnehmer können von ihrem Bruttogehalt per Entgeltumwandlung bis zu acht Prozent der jeweils aktuellen BBG steuerfrei und vier Prozent sozialabgabenfrei zur Investition in eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds nutzen.

Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung

Für die gesetzliche Rentenversicherung gelten ab den 1. Januar 2021 neue Einkommensgrenzen. Versicherte in der allgemeinen Rentenversicherung und ihre Arbeitgeber müssen Beiträge bis zu einem Bruttoeinkommen von 7.100 Euro im Monat in den alten und 6.700 Euro in den neuen Bundesländern zahlen. Wer mehr verdient, muss für den Teil seines Bruttogehalts oberhalb dieser Einkommensgrenzen keine Rentenversicherungsbeiträge zahlen. In der knappschaftlichen Rentenversicherung gilt eine Einkommensgrenze von 8.700 Euro in den alten und 8.250 Euro in den neuen Ländern.

Basis-Rente: !!! Bitte zwingend mit mir reden - es gibt nicht nur Vorteile!!! Höherer Beitrag ansetzbar
Zum Jahreswechsel wird sich auch in der Basis-Rente („Rürup-Rente“) Einiges verändern. Für 2021 sind 92 Prozent der Einzahlungen steuerlich abzugsfähig, bis zu einer Bemessungsgrenze von 25.787 Euro. Somit erkennt der Fiskus maximal 21.388 Euro der Aufwendungen als Sonderausgaben an. Für Ehegatten verdoppelt sich der Betrag. Zu den Sonderausgaben zählen auch Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder für ein berufsständisches Versorgungswerk.

Grundrente für Geringverdiener
Der Bundestag hat nun grünes Licht dafür gegeben, dass die Grundrente zum 1. Januar 2021 kommt. Die Grundrente ist ein Rentenaufschlag für Geringverdienende. Anspruch darauf haben alle, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen. Außerdem müssen die an die Rentenkasse einbezahlten Beiträge zwischen 30 und 80 Prozent des aktuellen Durchschnittseinkommens liegen. Im Jahr 2019 waren dies 972 bis 2.593 Euro brutto. Die Grundrente muss nicht beantragt werden, sie wird automatisch von der Rentenversicherung berechnet.


22.09.2020
Verkehrssicherungspflichten - bevor die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung eingreifen muss...

Herbstlaub: Wer muss den Gehweg fegen?
Hausbesitzer müssen regeln, wer vor ihrem Grundstück Laub vom Gehweg entfernt.
So schön es auch aussieht, wenn jetzt im Herbst bunte Blätter von den Bäumen fallen: Auf dem Boden werden sie bei Regen zur Gefahr für Fußgänger und Radfahrer, nasses Laub bildet eine rutschige Schicht. Im Grundsatz müssen Stadtverwaltungen und Gemeinden dafür sorgen, dass sich Fußgänger gefahrlos auf Straßen und Gehwegen bewegen können. Per Satzung übertragen sie diese Pflicht jedoch meist an die Hauseigentümer.

Viele Mieter müssen Laub fegen
Damit gilt - ähnlich wie bei Schneefall: Eigentümer müssen den Bürgersteig vor ihrem Grundstück sauber halten. Per Mietvertrag können sie dies an die Mieter übertragen oder einen professionellen Reinigungsdienst bestellen. Bezahlen müssen das im zweiten Fall die Mieter über die Nebenkosten.

Freie Wege von morgens bis abends
Gehwege müssen allerdings nicht rund um die Uhr vom Laub befreit werden. Üblich sind Zeiten von 7 bis 20 Uhr an Werktagen - also auch am Sonnabend - sowie von 9 bis 20 Uhr an Sonn- und Feiertagen. Wer ganz sicher sein möchte, sollte sich bei seiner Gemeinde nach den lokalen Vorschriften erkundigen. Strittig ist immer wieder, wie viel Laub auf dem Weg liegen darf, denn die Blätter stets restlos zu entfernen, ist kaum möglich. Spätestens wenn sich eine geschlossene Laubschicht gebildet hat, ist das zulässige Maß jedoch überschritten. Auch bei Rutschgefahr nach frostigen Nächten oder bei Regen muss sofort gekehrt werden.

Das Laub des Nachbarn
Als besonders ärgerlich empfinden es viele Menschen, wenn das Laub nicht vom eigenen Baum stammt, sondern aus der Nachbarschaft. Doch niemand kann die Verursacher in die Pflicht nehmen. Es gilt: Fegen muss der Eigentümer des Grundstücks, auf dem die Blätter liegen blieben.

Wohin mit den Blättern?
Rieselt das Laub von großen, alten Bäumen, kommen erhebliche Mengen zusammen. Der eigene Kompost oder die Biotonne sind dann bald überfüllt. Es genügt aber nicht, die Blätter auf die Fahrbahn zu fegen oder zu einem großen Haufen zusammenzukehren. Dies kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, denn bei starkem Regen verstopft das Laub die Gullys und Überschwemmungen drohen.
Viele Gemeinden bieten an, das Laub kostenlos an Sammelplätzen, etwa den Wertstoffhöfen, abzugeben. Einige Städte wie Hamburg bieten einen weiteren Service: Für einen Euro verkauft die Stadtreinigung Laubsäcke, in die 100 Liter passen. An bestimmten Terminen holt die Stadtreinigung die gefüllten Säcke am Straßenrand ab - jedoch nur die gekauften, transparenten Laubsäcke, keine gewöhnlichen Müllsäcke. Wer das Geld sparen möchte und etwas Platz im Garten hat, kann das Laub dort zwischenlagern und später nach und nach in der Biotonne entsorgen.

Laub umweltfreundlich im Garten entsorgen
Im eigenen Garten kann Laub sogar zu einem nützlichen Helfer werden. Igel und andere Kleintiere freuen sich über Laubhaufen in einer Gartenecke oder unter Hecken als Winterquartier. Empfindliche Pflanzen können mit einer Schicht Laub vor Frost geschützt werden. Aber Vorsicht: Blätter, die von Pilzen oder Bakterien befallen sind, sollten nicht in den Garten geholt werden, sonst breiten sich die Schädlinge aus.

Laub fegen, blasen oder saugen?
Ein Gehweg lässt sich eigentlich problemlos mit einem Besen oder Rechen vom Laub befreien. Dennoch greifen viele lieber zum Laubbläser oder -sauger. Die lautstarken Geräte dürfen laut Lärmschutzverordnung nur werktags zwischen 9 und 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr eingesetzt werden. Besonders leise Geräte mit Umweltzeichen dürfen durchgehend von 7 bis 20 Uhr laufen.

......... und falls es doch zum Streit kommen sollte ... dann hilft die hoffentlich existierende Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Lassen Sie sich behilflich sein.


18.09.2020
Gefahr für Bauherren ... 78 von 100 Bauleistungsbeschreibungen sind unvollständig und somit falsch

Nur jede zehnte Baubeschreibung zur Errichtung eines Ein- oder Zweifamilienhauses trifft Aussagen zur späteren Wohnfläche. Auch eine exakte Ausführungsplanung fehlt häufig.
Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Verbraucher laufen somit Gefahr, die Katze im Sack zu kaufen und das Leistungssoll nicht überprüfen zu können.
Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus baut, weiß bei Vertragsunterschrift meist nicht, wie groß sein Wohn- oder Schlafzimmer wird. Denn in 78 von 100 ausgewerteten Bauleistungsbeschreibungen fehlen wesentliche Gebäudedaten, wie Abmessungen oder Wohnflächenangaben. In weiteren 12 Beschreibungen sind diese Angaben unvollständig. BSB-Geschäftsführer Florian Becker stellt fest: „Verbraucher laufen häufig Gefahr, die Katze im Sack zu kaufen. Wer seine Wohnfläche nicht kennt, kann keine Küche, keinen Innenausbau und keine Einrichtung planen.“ Auch Grundrisse, Schnitte und Ansichten fehlen in 85 der überprüften Baubeschreibungen. „Bauherren sollten sich nicht nur mit Prospektbildern zufriedengeben. Die Übergabe von Planungsdaten ist gesetzlich geregelt. Verbraucher sollten diese unbedingt einfordern.“
Quelle: cash.ONLINE.de, 17.09.2020


28.07.2020
Was ist eigentlich ein Versicherungsmakler?
Es kursieren zahlreiche Klischees,  viele sind schlichtweg falsch.
Das ist dem großen Unwissen geschuldet, das in Bezug auf den Berufsstand herrscht. Wie viele Normalbürger kennen den Unterschied zwischen Versicherungsvertreter und -makler?
Hier einige wissenswerte Fakten:

1. Makler stehen im Lager der Kunden
Der fundamentale Unterschied zwischen einem Versicherungsvertreter und einem Versicherungsmakler liegt darin, dass der Vertreter für einen Versicherer arbeitet, ich als Makler dagegen für meine Kunden. Dementsprechend fungiere ich als Makler als „Sachwalter der Kunden“ und setze mich für deren Interessen ein – nicht für die eines Produktgebers.
2. Makler bieten praktisch den gesamten Markt an
Da ich nicht an einen Versicherer gebunden bin, kann ich unabhängig aus dem gesamten Angebot am Markt das jeweils passgenaue Produkt auswählen. Für meine Kunden zahlt sich das in einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis und einem maßgeschneiderten Deckungsumfang aus.
3. Makler beraten persönlich
Wer sich mir anvertraut, kann sicher sein, einen festen Ansprechpartner zu haben – und nicht etwa in einem Callcenter zu landen, wenn mal eine dringende Frage ansteht. Makler kennen ihre Kunden, deren Lebenssituation und Vorlieben. Daraus erwächst eine persönliche Note, wie es sie nur beim freien Vermittler gibt.
4. Makler betreuen langfristig
Meine Betreuung endet nicht mit der Vertragsunterzeichnung. Vielmehr bin ich auch während der Versicherungslaufzeit der erste Ansprechpartner bei allen Fragen, nicht zuletzt im Schadensfall.
5. Makler haben die ganzheitliche Perspektive
Bei einer Beratung durch einen unabhängigen Vermittler greifen alle versicherungsrelevanten Belange ineinander. Denn der Makler hat das ganze Bild und weiß, wo Lücken bestehen und wo es Überschneidungen gibt – im Gegensatz beispielsweise zu den Telefonberatern eines Direktversicherers. So können Absicherung und Vorsorge ganzheitlich und aus einem Guss erfolgen.
6. Makler stehen mit ihrem Privatvermögen ein
Als Makler bin ich in der Rechtsform des Einzelunternehmers unterwegs. Das bedeutet: Ich stehe mit meinem gesamten Hab und Gut in Haftung. Leiste ich keine ordentliche Beratungsarbeit und werde vom Markt aussortiert, hafte ich mit meinem Privatvermögen. Daraus ergibt sich die große Hingabe an die Qualität meiner Beratung und Vermittlung.

Zur Abrundung hinzuzufügen bleibt noch ein Punkt, der schwer greifbar ist, da er zu den „weichen Faktoren“ gehört: In vielen, wenn nicht den meisten Fällen bin ich als Makler mehr als bloßer Vermittler von Versicherungsschutz – ich bin Lebensbegleiter, Ratgeber,  Freund und nicht selten auch Seelsorger meiner Kunden.



08.06.2020
Zähle nicht auf den Staat.
Kümmere Dich selbst.

Oder kommst Du mit maximal 34% Deines letzten Bruttogehalts bei voller ERWERBSunfähigkeit über die Runden?
Merke:
KANNST Du noch mehr als drei (aber weniger als sechs) Stunden täglich IRGENDEINEN Job ausüben, fließen sogar nur 17% davon.
Dabei spielt es KEINE Rolle, ob Du überhaupt einen Job bekämst!!! Allein wenn Du nur "könntest" genügt das dem Staat, Dir NICHTS zu zahlen.

Du solltest Dich also besser privat darum kümmern für solche Fälle gerüstet zu sein, sonst droht der Absturz auf Hartz-IV-Niveau.
Es gibt einige Möglichkeiten. Dabei gilt es, sehr viele wichtige Punkte zu beachten. Wähle also weise! Wähle einen Makler ;o)  Lassen Sie sich behilflich sein.


15.04.2020
Gesetzliche Unfallversicherung:

Tanken auf direktem Arbeitsweg nicht (mehr) versichert
Ein Urteil des Bundessozialgerichts schränkt den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung weiter ein. Wer auf dem Arbeitsweg tankt und dabei einen Unfall baut, genießt demnach keinerlei Schutz mehr. Eine Änderung der Rechtspraxis zum Nachteil der Arbeitnehmer (Urteil vom 30.01.2020, B 2 U 9/18 R).
Heißt im Klartext: Jeder sollte sich mal wieder mit seiner privaten Unfallversicherung auseinandersetzen. ... Lassen Sie sich behilflich sein.

Bisherige Rechtssprechung korrigiert
Der BSG hob im Urteilstext extra hervor, dass mit dem Urteil die bisherige Rechtspraxis gekippt werde. Denn zuvor konnten die Sozialversicherten auf den Schutz der Unfallkasse hoffen, wenn beim Tanken etwas passierte. Hier hat die Justiz ihre bisherige Rechtsprechung korrigiert: zum Nachteil der versicherten Arbeitnehmer.

Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt normalerweise auch für Unfälle auf dem direkten Arbeitsweg. Doch der Schutz ist äußerst löchrig, wie ein nun bekannt gewordenes Urteil des Bundessozialgerichtes zeigt. Wenn ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin während des Tankens einen Unfall erleiden, sind sie nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt: selbst dann nicht, wenn sie das Auto auf dem direkten Weg zur Arbeitsstätte betanken.
Im konkreten Rechtsstreit wurde der Fall einer Frau verhandelt, die sich beim Tanken verletzt hatte. Sie befand sich auf dem direkten Weg von der Arbeitsstätte zur Wohnung, als sie ein leerer Tank zum Stopp an der Tankstelle zwang. Das Auffüllen des Wagens war notwendig geworden, weil sie noch eine Wegstrecke von 75 Kilometern zurückzulegen hatte: Das Benzin aber nur für 70 Kilometer reichte.
Auf dem Weg zum Bezahlen rutschte sie auf einem Treibstofffleck aus und zog sich einen komplizierten Bruch des Sprunggelenks zu. Hierfür wollte sie Leistungen der Betriebsgenossenschaft (BG) in Anspruch nehmen, die sich aber weigerte zu zahlen. Deshalb klagte die Frau vor Gericht. Der Rechtsstreit erstreckte sich über mehrere Instanzen.
Doch vor dem Bundessozialgericht (BSG) erlitt die Frau eine bittere Niederlage. Der Unfall der Frau sei nicht als Arbeitsunfall gemäß § 8 Abs. 1 SGB VII zu qualifizieren, entschied das Gericht. Die Berufsgenossenschaft der Verletzten muss folglich nicht für die Unfallkosten aufkommen.
Arbeitsweg mehr als geringfügig unterbrochen
Zwar habe die Frau grundsätzlich unter dem Versicherungsschutz gestanden, wonach das Zurücklegen des mit der versicherten Tätigkeit zusammenhängenden unmittelbaren Weges von dem Ort der Tätigkeit versichert ist, hoben die Richter hervor (§§ 2,3, oder 6 SGB VII). Diesen unmittelbaren Weg habe die Frau aber durch das Betanken des privaten Autos und die damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten mehr als nur geringfügig unterbrochen. Tanken bedeute demnach eine privatwirtschaftliche Verrichtung, die nicht unter den Schutz der Wegeunfallversicherung falle.
Auch eine sogenannte Vorbereitungshandlung wollten die Richter nicht erkennen. Denn Vorbereitungshandlungen werden in den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung nur einbezogen, soweit sie einen besonders engen zeitlichen, sachlichen und örtlichen Bezug zur versicherten Tätigkeit aufweisen würden, hob das Bundessozialgericht hervor. Dies sei hier nicht gegeben.
Neue Handlungssequenz bedeutet Unterbrechung des Arbeitsweges
Ein Grund, weshalb das Tanken auf dem Arbeitsweg nicht gesetzlich unfallversichert ist: Diese Tätigkeit könne nicht “im Vorübergehen" erledigt werden, stelle folglich -wie bereits erwähnt- keine lediglich geringfügige Unterbrechung dar. Das Anhalten, Aussteigen, Betanken und Bezahlen bedeute vielmehr eine äußerlich beobachtbare und vom Zurücklegen des Weges deutlich unterscheidbare neue Handlungssequenz, so argumentierten die Richter.
Als die Klägerin auf dem Weg zum Bezahlen in der Tankstelle ausrutschte, hatte diese neue Handlungssequenz und damit die -mehr als geringfügige- Unterbrechung des Weges bereits begonnen, schreibt das Bundessozialgericht. Da die Sequenz zum Unfallzeitpunkt noch nicht wieder beendet gewesen sei, sei der Versicherungsschutz deshalb auch noch nicht erneut entstanden.

Heißt im Klartext: Jeder sollte sich mal wieder mit seiner privaten Unfallversicherung auseinandersetzen. ... Lassen Sie sich behilflich sein.

03.03.2020
Das Coronavirus und die Reiseversicherung...
Wer leistet was?

Tritt meine Reiserücktrittsversicherung ein, wenn ich mich mit dem Corona-Virus infiziert habe und daher nicht reisen kann?
Ob die Reiserücktrittsversicherung die Stornokosten übernimmt, kann nur im Einzelfall entschieden werden. Es kommt auf die Bedingungen der jeweils abgeschlossenen Versicherung, die konkreten behördlichen Maßnahmen und die weitere Verbreitung des Virus an. Erkrankte sollten sich deshalb zur Klärung dieser Frage mit ihrem Reiseversicherer in Verbindung setzen.

Bin ich versichert, wenn ich mich auf einer Reise mit dem Coronavirus infiziere?
Unabhängig vom Coronavirus sollte für Auslandsreisen immer eine private Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden. Sie übernimmt die für eine Behandlung im Ausland anfallenden Kosten, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht gedeckt sind – und leistet, je nach einbezogenem Bedingungswerk, auch für die medizinische Behandlung wegen einer Coronavirus-Infektion.

Tritt meine Reiserücktrittsversicherung ein, wenn ich wegen Kontakt zu einem Erkrankten unter Quarantäne gestellt werde, ohne dass das Virus bei mir nachgewiesen wurde?
Nein, eine behördlich angeordnete Quarantäne ist von der Reiseversicherung nicht gedeckt.

29.01.2020

Brexit:  
Darauf müssen sich Versicherungskunden jetzt einstellen.
Großbritannien verlässt zum 31. Januar die Europäische Union. Wir erklären, welche Änderungen der Brexit für Versicherungskunden mit sich bringt.

Ich habe eine britische Lebensversicherung. Was passiert jetzt damit?
Für Verbraucher, die eine Lebensversicherung bei einem Versicherer mit Sitz in Großbritannien abgeschlossen haben, ändert sich nach dem Brexit am 31. Januar 2020 zunächst nichts. Während des Übergangszeitraums bis zum 31. Dezember 2020 müssen alle Versicherungsunternehmen in Großbritannien die bislang in der EU geltenden Regeln einhalten.

Zudem haben britische Lebensversicherer vielfach ihre mit EU-Bürgern geschlossenen Verträge zu Drittlandniederlassungen bzw. Tochtergesellschaften in EU-Mitgliedsstaaten verlagert. Für diese Kunden ist der Brexit auch langfristig kein Thema.

Was ändert sich für Autofahrer nach dem Brexit?
Der Schutz einer Kfz-Versicherung gilt in Großbritannien auch nach dem Austritt aus der EU weiterhin ohne Einschränkungen. Bis zum Ende der Übergangsfrist brauchen europäische Autofahrer auf der Insel auch keine Grüne Karte ihrer Versicherung mitführen.

Nach dem Ende der Übergangsfrist, also ab 1. Januar 2021, könnten die britischen Behörden von EU-Bürgern bei der Einreise allerdings verlangen, ihren Versicherungsschutz nachzuweisen. Das geht mit einer Grünen Karte, die in vielen Nicht-EU-Staaten als Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung akzeptiert wird, einfach und unkompliziert. Die Grüne Karte können Autofahrer kostenlos bei ihrem Kfz-Versicherer anfordern.

Bislang ist eine Grüne Karte bei der Einreise nach Großbritannien wie in allen anderen EU-Staaten nicht nötig: Innerhalb der Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EU, Norwegen, Island, Liechtenstein) sowie in Serbien und der Schweiz gilt das sogenannte Kennzeichenabkommen – hier wird ein gültiges Kennzeichen als ausreichender Nachweis des Versicherungsschutzes akzeptiert.

Gut zu wissen: Bei einem Unfall im Ausland mit einem britischen Fahrzeug ermittelt weiterhin der "Zentralruf der Autoversicherer" die zuständige Versicherung und benennt einen Ansprechpartner in Deutschland.
Tipp: Wo gilt der Schutz meiner Versicherung?
Wo der Schutz eines konkreten Versicherungstarifs gilt (oder auf gut Versicherungsdeutsch: „den räumlichen Geltungsbereich“), finden Sie in den Bedingungen des jeweiligen Vertrags.

Welche Folgen hat der Brexit für Reise-, Haftpflicht- und private Unfallversicherungen?
Für den Umfang dieser Versicherungen hat der Brexit keine Konsequenzen. Ihr Schutz gilt in aller Regel weltweit – also auch in einem Großbritannien, das nicht mehr EU-Mitglied ist.

22.10.2019
Zahlt die Kfz-Versicherung, wenn man ohne Winterreifen einen Unfall verursacht?

Das gilt in der Kfz-Haftpflichtversicherung:

•    Die Kfz-Haftpflichtversicherung übernimmt nach einem Unfall auf jeden Fall den Schaden des Unfallopfers, auch wenn der Unfallverursacher bei winterlichen Wetterverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs war. Der Versicherungsschutz bleibt auch in diesem Fall bestehen.

Fahrzeuge sollten jedoch nicht dauerhaft mit Sommerreifen unterwegs sein, wenn winterliche Straßenverhältnisse eindeutig andere Reifen erfordern - sei es aufgrund von Kälte, Glatteis, Schnee oder Schneeglätte. Wer dann einen Unfall mit seinem Auto verursacht, muss damit rechnen, von seiner Versicherung mit bis zu 5.000 Euro in Regress genommen zu werden.

Das gilt in der Vollkaskoversicherung:

•    Wenn der Autofahrer vor Fahrtantritt oder während der Fahrt hätte erkennen müssen, dass Sommerreifen angesichts der winterlichen Bedingungen völlig ungeeignet sind und es aufgrund der unzureichenden Bereifung zu einem Unfall kommt, kann die Leistung der Voll- und Teilkaskoversicherung anteilig, in besonders schweren Fällen sogar vollständig gekürzt werden.

Selbst wenn keine allgemeine Winterreifenpflicht in Deutschland besteht, lohnt es sich, bei kalten Temperaturen die richtigen Reifen aufzuziehen. Nur so ist gewährleistet, nach einem Unfall die volle Leistung der Versicherung für den Schaden am eigenen Auto zu bekommen.

Wodurch unterscheiden sich Winter- von Sommerreifen?

Die Lauffläche von Winterreifen durchziehen zusätzliche Rillen. Diese fördern die sogenannte Drainagewirkung: Wasser und Schneematsch werden schneller aus dem Haftbereich der Lauffläche transportiert. Zudem ist die Gummimischung der Winterreifen weicher; dadurch haben sie bei niedrigen Temperaturen einen höheren Grip als Reifen für den Sommer und damit bessere Fahreigenschaften.

Übrigens: Für Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen gilt eine vorgeschriebene Mindest-Profiltiefe von 1,6 mm. Aus Sicherheitsgründen sollten die Winterreifen aber nur bis 4 mm abgefahren werden.

Gibt es in Deutschland eigentlich eine Winterreifenpflicht?

Eine Winterreifenpflicht, das Fahrzeug zum Beispiel für einen festen Zeitraum mit Winterreifen auszurüsten, gibt es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht. Aber: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte dürfen nur Autos mit Winterreifen unterwegs sein. Es gilt also eine Art situative Winterreifenpflicht: Bestimmte Straßenverhältnisse erfordern die richtige Bereifung am Auto, verlangt die StVO.

Was kostet ein Verstoß gegen die situative Winterreifenpflicht?

Autofahrer, die trotz Schnee und Eis mit Sommerreifen unterwegs sind und damit gegen die situative Winterreifenpflicht verstoßen, müssen mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wer durch dieses Fehlverhalten andere Fahrzeuge behindert, wird mit 80 Euro Bußgeld und einem Punkt verwarnt. Bei einer Gefährdung sind es 100 Euro und ebenfalls ein Punkt. Nach einem Unfall erhöht sich das Bußgeld auf 120 Euro.

Gut zu wissen: Wer sein Auto mit Sommerreifen bei Schnee und Eis in der Garage stehen lässt, verstößt NICHT gegen die Winterreifenpflicht (und begeht auch keine Ordnungswidrigkeit). Kritisch wird es erst, wenn das Auto auf öffentlichen Straßen fährt.

Bei Fragen zur Kfz-Versicherung ... Lassen Sie sich behilflich sein.

11.09.2019
Was, wenn plötzlich Dein älteres Ich ins Wohnzimmer platzt - mit einer Zeitmaschine?
Nehmen wir kurz an, Zeitreisen wären möglich.
Was würdest Du Dir selbst mitteilen, wenn Du Dich frei in der Zeit bewegen könntest?

-    Lieber Jura zu studieren und früher mit dem Rauchen aufzuhören?
-    Die Lottozahlen der Zukunft?
-    Oder etwa subtil den Hinweis übermitteln, jemanden anderes zu heiraten?



24.08.2019
Warum eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll ist
Jedes zweite Kind in Deutschland hat Zahnfehlstellungen, die vom Kieferorthopäden behandelt werden. Für die Eltern kann das teuer werden, denn die Krankenkassen tragen längst nicht alle Kosten. Eine private Absicherung kann hier jedoch Abhilfe schaffen.
Zahnarztkosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht vollständig übernommen – auch nicht bei Kindern. Daher beginnen die privaten Zuzahlungen bereits bei Kunststofffüllungen oder einer Wurzelbehandlung. Allerdings liegt der Schwerpunkt bei Kindern und Jugendlichen eher bei der Übernahme der Kosten für kieferorthopädische Behandlungen (KFO).
Was die gesetzliche Krankenversicherung zahlt
Die Rechnungen des Kieferorthopäden werden nur teilweise von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt. Die Kassen übernehmen 80 Prozent der Kosten für das erste Kind im Rahmen der medizinischen Grundversorgung. Wird zeitgleich ein Geschwisterkind behandelt, werden 90 Prozent erstattet. Da diese Kosten jedoch durch Zusatzleistungen während der Behandlungszeit recht hoch werden können, bleibt oft ein nicht unbeträchtlicher Teil für die Familie übrig. Leichtere Korrekturen kosten rund 500 Euro, die übliche Spanne liegt jedoch zwischen 1.000 und 6.000 Euro. Wichtig zu wissen: Bei „sehr leichten“ und „leichten“ Fehlstellungen, die als Kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) 1 und 2 eingestuft werden, übernimmt die Krankenkasse die Kosten überhaupt nicht. Hier sind aus medizinischer Sicht keine Korrekturen notwendig. Für schwerere Fehlstellungen der KIG 3 bis 5 leistet die gesetzliche Krankenversicherung dann zwar, aber eben nur im Rahmen der Grundversorgung. Alles was darüber hinaus geht – etwa Kunststoffbrackets, farblose Bögen oder gar innenliegende Zahnspangen – muss der junge Patient (beziehungsweise müssen seine Eltern) allein tragen.
Eine private Zahnzusatzversicherung für Kinder und Jugendliche kann sich daher lohnen. Je nach Tarif werden bis zu 100 Prozent der Behandlungskosten reguliert, oftmals mit einer Summenbegrenzung je Versicherungsfall. Private Policen zahlen in der Regel auch, wenn zusätzliche Behandlungen notwendig werden, und übernehmen die Kosten für die Zahnprophylaxe. Insbesondere beim Tragen von Klammern ist eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung notwendig. Denn durch die kleinen Befestigungselemente (Bracketts) und Bögen auf den Zähnen ist das Zähneputzen schwierig. Zudem hilft das Versiegeln der Zahnoberfläche, die Zahngesundheit während der ein bis zwei Jahre der Zahnspangenzeit zu erhalten.
Wonach sollte ein Tarif ausgewählt werden?  Lassen Sie sich behilflich sein.



24.08.2019
Generelle Leistungen der Betriebsinhaltsversicherung
Die Leistungen einer Betriebsinhaltsversicherung sind vergleichbar mit denen einer Hausratversicherung. Nur, dass eben nicht die Ausstattung einer Wohnung versichert wird, sondern die Ausstattung eines Unternehmens. Denn nach einem Brand, einem Wasserschaden oder einem Einbruch springt die Betriebsinhaltsversicherung ein, damit das Geschäft schnell weiter laufen kann.
Ob nach einem Brand, einem Einbruch, oder Schäden durch Vandalismus, durch Leitungswasser, durch Sturm oder Hagel – wird das Inventar eines Unternehmens durch eins oder mehrere dieser Ereignisse beschädigt, leistet die Betriebsinhaltsversicherung. Ganz ähnlich, wie im privaten Bereich die Hausratversicherung. Allerdings können im gewerblichen Bereich viele weitere Ereignisse versichert werden. Sogar der Anprall oder der Absturz eines Flugzeuges, innere Unruhen, böswillige Beschädigung, Streik, oder Glasbruch bei einer Werbeanlage.
Für Unternehmer könnte der Ausfall von Anlagen, Maschinen, Geräten oder der Verlust von Waren das finanzielle Aus bedeuten. Dort ist doch das meiste Kapital gebunden und oft über Bankkredite finanziert. Der richtige Versicherungsschutz kann daher über die weitere Existenz entscheiden. Umso wichtiger ist daher ein Blick in die Versicherungsbedingungen, beispielsweise hinsichtlich der richtigen Versicherungssumme. Ist die falsch vereinbart liegt eventuell eine Unterversicherung vor. Liegt diese im Schadenfall, kann der Versicherer die Schadenzahlung kürzen.
Versicherungssumme ist entscheidend
Ein Beispiel: Bei einem Einbruchdiebstahl belief sich der Schaden auf 13.700 Euro. Der Neuwert aller gestohlenen Gegenstände betrug insgesamt 60.000 Euro. Allerdings wurden beim Abschluss der Versicherung lediglich 30.000 Euro für den Betriebsinhalt angesetzt, und damit lediglich 50 Prozent des tatsächlichen Wertes. Meist wird dann auch von der Höhe der Schadensumme, in diesem Beispiel 13.700 Euro, ebenfalls nur die Hälfte erstattet. Jedoch gibt es Angebote, die bei Schäden etwa bis zu einer festgelegten Versicherungssumme auf die Prüfung einer eventuellen Unterversicherung verzichten und den Schaden ungekürzt, bis zur maximalen Versicherungssumme, begleichen.
Ein weiteres wichtiges Detail betrifft den Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Ist dieser Verzicht nicht Bestandteil des Vertrages und tritt etwa ein Brand ausgelöst durch eine nicht richtig entsorgte Zigarette auf, gilt der Umstand der groben Fahrlässigkeit. Gleiches wird herangezogen, wenn beispielsweise in einem Produktionsbetrieb die vorgeschriebene Wartung einer Maschine nicht erfolgt. Tritt in Folge dieser Prüfung ein Brandschaden auf, der die Maschine komplett zerstört, kann das ebenfalls als grob fahrlässig gelten. Nur wenn der Versicherer auf den Einwand der Groben Fahrlässigkeit verzichtet, kann er im Falle eines Schadens leisten.
In der Regel kann der Unternehmer durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung seiner Betriebsinhaltsversicherung den Beitrag reduzieren. Zudem bieten weitere Bausteine wie Betriebsunterbrechungsversicherung, Autoinhalts- und Außenversicherung oder Elektronik- und Maschinenbruchversicherung zusätzliche Sicherheit für Unternehmen.

Schon mal etwas tiefer darüber nachgedacht?

20.06.2019
Ob kleiner oder großer Schaden, ein Unfall setzt die meisten Autofahrer unter Stress.
Wer den Unfallgegner nicht versteht, weil er dessen Sprache nicht spricht, kommt zusätzlich unter Druck.
Mit dem Europäischen Unfallbericht können Autofahrer, die im Ausland einen Unfall haben, schnell und unkompliziert den Unfallhergang und die Schäden am Auto aufnehmen.
... am besten gleich runterladen, ausdrucken und ab ins Urlaubsauto ;o)
Unfallbericht PDF (92 kB)



29.05.2019
"Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden kann."      
Jeder dritte BU-Fall ist auf psychische Erkrankungen zurückzuführen
Und es trifft eben NICHT immer nur die Anderen - deshalb: Lassen Sie sich behilflich sein.

Burnout ist schon lange ein Problem, nun ist es auch eine Krankheit.
Denn die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Syndrom nun offiziell als solche anerkannt.
Bei der Frage, was als Krankheit gilt und was nicht, orientiert sich das Gesundheitssystem zumeist an der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) der WHO.
In deren aktueller Liste (ICD-11) ist fortan auch Burnout enthalten. Sie soll allerdings erst im Januar 2022 in Kraft treten.
Beschrieben wird Burnout darin als Syndrom aufgrund von "Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden kann".

In der Folge ergeben sich immer mehr Fehltage bei der Arbeit, die auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind.
Allein im Jahr 2017 kosteten sie die deutsche Wirtschaft über 30 Milliarden Euro.
Dabei sorgten etwa 166.000 Burnout-Betroffene alleine für rund 3,7 Millionen Fehltage, wie die Tagesschau unter Berufung auf die Datenbank Statista berichtet.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weist zudem darauf hin, dass mittlerweile jeder dritte Fall von Berufsunfähigkeit auf psychische Erkrankungen zurückzuführen ist.
Aufgrund dessen nochmals mein Angebot: Lassen Sie sich behilflich sein.


08.05.2019
Hier gelangen Sie zum Kundenmagazin 2019/05
Das Magazin können Sie gern auch per E-Mail erhalten. Es erscheint monatlich und beinhaltet jeweils 4 interessante Themen..
Im aktuellen Magazin sind das...

- Zeckenalarm - Damit Sie Ihren Kindern sorgenfrei beim Spielen zusehen können!
- Alles Gute zur Hochzeit: Versicherungen für Paare - was ist wirklich wichtig?
- Work and Travel nach dem Abi - Andere Länder, fremde Kulturen und spannende Menschen.
- Banken warnen: iTAN-Phishing droht - Schutz vor den Folgen von Internetkriminalität.


26.04.2014
Das finanzielle Risiko welches sich dahinter verbirgt, wird leider all zu oft unterschätzt. Deshalb: Lassen Sie sich behilflich sein.
Wir reden - Sie entscheiden.


18.04.2019
Kann ich mir Dein Auto leihen?
Vorab eine eigene Anmerkung:
Gehört man zu denen, die gern mal mit den Fahrzeugen von Freunden oder Kollegen unterwegs sind, gibt es selbst im Privathaftpflicht-Bereich interessante Möglichkeiten, im eventuellen Schadenfall die Freundschaft nicht zu gefährden - im Gegenteil ;o)   ... Sie möchten mehr darüber erfahren? Lassen Sie sich behilflich sein.

Wer sein Auto an Freunde oder Verwandte verleiht, spricht besser vorher mit der Versicherung über eventuelle Unfallfolgen. Denn es ist nicht garantiert, dass die Versicherung im Schadensfall zahlt. Rechtsexperten raten zu kurzfristigen Zusatzversicherungen oder einen Musterleihvertrag zu unterschreiben.
Meist geht ja alles gut, wenn Freunde oder Verwandte ein Auto ausleihen. Und auch wenn sie unverschuldet in einen Unfall verwickelt sind, bleibt das ohne finanzielle Folgen für den Auto-Eigentümer. Denn dann zahlt die Versicherung des Unfallgegners. Teuer werden kann es aber, wenn der Freund, der das Auto geliehen hat, Mitschuld an einem Unfall trägt.
„Denn entgegen der landläufigen Meinung muss dann die Haftpflichtversicherung des Freundes nicht für den Schaden eintreten. Das heißt zunächst mal bleibe ich auf meinem Schaden an dem Auto sitzen und müsste dann halt meinen Freund in Anspruch nehmen,“ erklärt Michael Staffel, Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Schaden wird nur bei Vollkasko-Versicherung ersetzt

Wenn der Freund einen Unfall baut, dann muss der Auto-Eigentümer dafür einstehen. Die Höhe des finanziellen Schadens ist abhängig davon, wie gut er seinen Wagen versichert hat. Abgedeckt ist in jedem Fall der Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners. Den übernimmt die Kfz-Haftpflicht. Aber die Kosten für Reparatur oder Verlust des eigenen Autos bleiben möglicherweise am Eigentümer hängen. Nur bei einer Vollkasko-Versicherung wird der Schaden am eigenen Auto ersetzt. Dennoch bleibt in der Regel eine Lücke, die durch keine Versicherung gedeckt ist.
„Selbst wenn ich eine Vollkasko-Versicherung habe, zahlt die Vollkasko-Versicherung natürlich auch nur den Zeitwert von dem Auto. Das heißt, wenn ich ein Auto habe, was schon etwas in die Jahre gekommen ist, was mir aber sehr lieb ist, krieg ich natürlich bei einem Schaden von der Vollkasko-Versicherung nur den Zeitwert des Autos ersetzt. Und es kann natürlich sein, dass ich für diesen Zeitwert mir kein adäquates Ersatzauto anschaffen kann.“

„Wenn ich mein Fahrzeug Vollkasko versichert habe und der Unfall ist verursacht worden von dem Entleiher, dann muss ich die Selbstbeteiligung als Schaden tragen. Die liegt im Regelfall zwischen 500 und 1000 Euro. Und die Beitragssteigerung im Regelfall für drei Jahre, die dadurch entsteht, dass ich die Kasko-Versicherung in Anspruch genommen habe. Das würde ich schätzen sind noch einmal zwischen 500 und 600 Euro, so dass der Schaden irgendwo bei 1000 bis 1600 Euro liegen dürfte.“

Musterleihverträge für Fremdfahrer
Noch teurer wird es, wenn es im Versicherungsvertrag Einschränkungen gibt. Viele günstige Vollkasko-Tarife limitieren nämlich die Zahl der Fahrer eines Autos, warnt Johannes Boos vom ADAC. Da dürfen dann etwa nur bei der Versicherung gemeldete Familienmitglieder den Wagen steuern.
„Das ist manchmal bei der Gewährung von Rabatten der Fall. Dann gibt es diese Beschränkungen im Versicherungsschutz. In einem solchen Fall droht dann nicht nur eine Vertragsstrafe. Der Halter muss dann auch Kosten für Schäden am eigenen Fahrzeug gegebenenfalls selbst tragen.“
Der Rechtsexperte rät, in diesem Fall vorab bei der Versicherung nachzufragen, wie sich das Problem lösen lässt. Viele Versicherer bieten nämlich für Fremd-Fahrer einen kurzzeitigen Zusatzschutz an. Ein weiterer Tipp: Wer sein Auto verleiht, sollte unbedingt mit dem Entleiher absprechen, wer für mögliche Folgekosten eines Unfalls aufkommt. Der ADAC empfiehlt, das auch schriftlich zu vereinbaren.

„Wenn Sie Autos kostenlos an Freunde oder Bekannte ausleihen, dann sollten Sie einen Musterleihvertrag unterschreiben. Das dient einfach der rechtlichen Sicherheit. Einen Musterleihvertrag gibt es auf unserer Website unter adac.de.“
Das Muster ist kostenlos. Keine Probleme hat der Fahrzeughalter übrigens, wenn ein Freund im ausgeliehenen Auto wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wird. Für Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung haftet nämlich immer der jeweilige Fahrer.


08.01.2019
Bundeskartellamt rüffelt Vergleichsportale
Online-Vergleichsportale erlebten aufgrund groß angelegter Werbekampagnen einen Boom.
Ob der Vertrauensvorschuss der Verbraucher auch gerechtfertigt ist, wird jedoch zunehmend in Zweifel gezogen.
Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt betont:
„Viele Vergleichsinformationen sind zutreffend und seriös. Aber unsere Untersuchung offenbart auch eine Anzahl von möglichen Rechtsverstößen. […] So werden bei Versicherungsvergleichen zum Teil wichtige Anbieter nicht einbezogen.“
Die Marktabdeckung in den Bereichen Haftpflicht- und Hausratversicherung betrage bei fünf Portalen im Schnitt gerade mal 55 bzw. 56 Prozent. Damit fehlt also fast jeder zweite Tarif in den Vergleichs-Rankings, womit kaum von einem „umfassenden Marktüberblick“ die Rede sein kann.
Das Bundeskartellamt moniert, dass diese eklatanten Lücken von den Vergleichern nicht transparent gemacht würden. Das Gleiche gelte für die Zusammenarbeit mit externen Vergleichsanbietern, von denen Daten bezogen werden..

Sie möchten sich nicht allein durch diesen Tarif-Dschungel quälen müssen?  Lassen Sie sich behilflich sein.

04.01.2019
Mehr als die Hälfte der Tarife "mangelhaft" und beim Test komplett durchgefallen!!!
Wohngebäudeversicherungen im Test von Stiftung Warentest, Ende 2018.

Von 108 Wohngebäude-Tarifen schlossen 42 Tarife mit „sehr gut“ ab,
51 Tarife aber erhielten ein „mangelhaft“...mehr als die Hälfte der Tarife komplett durchgefallen..

Umso wichtiger ist es, beim Abschluss eines neuen Versicherungsvertrags oder beim Prüfen eines bestehenden Vertrags auf den Deckungsumfang der Wohngebäudeversicherung zu achten und dadurch gute von schlechten Tarifen zu unterscheiden.

So sind, je nach Standort und Art der Immobilie, die Preise sehr unterschiedlich.
Aufgrund dessen gibt es für Wohngebäude im Netz keine aussagekräftigen Versicherungsrechner oder Vergleichsportale.

Lassen Sie sich behilflich sein.  Ich finde den für Sie passenden Tarif.


05.10.2018

Betriebliche Krankenversicherung (bKV) – Privatpatientenstatus dank Arbeitgeber
Bei einer bKV leistet der Arbeitgeber Zuschüsse zu den Krankenzusatztarifen oder übernimmt die Kosten sogar komplett.

Die Krankenzusatzversicherung ergänzt den Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll. Je nach Bedarf stellt sich das Unternehmen zusammen, welche Leistungen übernommen werden sollen. Dazu zählen beispielsweise (Teil-)Erstattungen bei zahnärztlichen Behandlungen u. Zahnersatz, Chefarztbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen, finanzielle Beteiligung bei Brillen und Hörgeräten oder Tagegelder für Kur- und Krankenhausaufenthalte.

Vorteile für Arbeitnehmer
Für Arbeitnehmer ergeben sich einige Vorteile. Zum Beispiel können sie auf exklusive Produkte zurückgreifen, die ihnen nur im Rahmen von Gruppenversicherungsverträgen zur Verfügung stehen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meist besser als bei einem privaten Abschluss. Zudem können Ehe- oder Lebenspartner sowie Kinder bis zum 27. Lebensjahr oftmals kostenlos mitversichert werden.

Finanziert der Arbeitgeber die betriebliche Krankenversicherung, entfällt die Gesundheitsprüfung. Übernimmt der Mitarbeiter die Beiträge selbst, sind die Fragen zumindest stark vereinfacht. Selbstverständlich unterliegen die Antworten der Schweigepflicht und der Arbeitgeber erfährt nichts davon. In der Regel gibt es keine Wartezeiten.

Um von der betrieblichen Krankenversicherung zu profitieren, gibt es drei Möglichkeiten. Entweder
- das Unternehmen ist Versicherungsnehmer und der Mitarbeiter Beitragszahler oder
- das Unternehmen ist sowohl Versicherungsnehmer als auch Beitragszahler oder
- das Unternehmen und der Mitarbeiter teilen sich die Beiträge.

Die Abwicklung der Arztrechnungen übernimmt der Mitarbeiter direkt mit der Versicherungsgesellschaft. Dafür sendet er die Rechnungen an den Versicherer und erhält die Erstattung. Der Arbeitgeber bleibt bei diesem Prozess komplett außen vor. Er erfährt somit weder etwas über den Gesundheitszustand noch hat er administrativen Aufwand.

Vorteile für Arbeitgeber

Die Vorteile auf Seiten der Arbeitgeber liegen beispielsweise bei einer höheren Attraktivität für Mitarbeiter. Es steigert das Ansehen und die Wahrnehmung beim Personal als ein Unternehmen, dem das Wohl der Mitarbeiter wichtig ist. Denn mit der betrieblichen Krankenversicherung wird jedem Angestellten ein zusätzlicher Krankenversicherungsschutz gewährt, der günstiger als im Privatabschluss ist. Da außerdem auch Familienangehörige mit erleichterten Aufnahmekriterien versicherbar sind, gibt das einen zusätzlichen positiven Wahrnehmungseffekt von Seiten der Mitarbeiter. Nicht zu vernachlässigen ist für Unternehmen die Anzahl der Fehltage. Denn durch eine bessere Versorgung können die Mitarbeiter im Krankheitsfall schneller genesen und damit wieder arbeitsfähig werden.

Darüber hinaus stellt die betriebliche Krankenversicherung eine sinnvolle Alternative zu einer Gehaltserhöhung dar. Und ein weiteres Plus: Die Kosten sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar.

Steuerliche Behandlung der bKV

Je nachdem, welche Art der Beitragszahlung vorliegt, ergibt sich die steuerliche Behandlung.
Der Arbeitgeber hat, wie schon erwähnt, die Möglichkeit, die Beträge als Betriebsausgaben abzusetzen.

Für den Arbeitnehmer ergeben sich üblicherweise folgende Wege: die Versteuerung nach dem geldwerten Vorteil, die Nettolohnversteuerung sowie die pauschale Versteuerung. Zu beachten ist allerdings für Angestellte dabei, dass die Beiträge der Sozialversicherungspflicht unterliegen.
Verlässt der Arbeitnehmer das Unternehmen, kann er den Vertrag auf eigene Rechnung in entsprechend angepasster Form weiterführen.

Ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber ... Lassen Sie sich behilflich sein.



18.04.2018           
Eine Tierhalterhaftpflicht ist für Hundehalter ein absolutes Muss. Denn ob Absicht oder nicht: Geht durch den vierbeinigen Freund etwas zu Bruch, haftet immer der Halter.
Warum das so ist, was die Tierhalterhaftpflicht leistet, welche kuriosen Urteile dazu bereits ergingen und in welchen Bundesländern eine gesetzliche Versicherungspflicht besteht, können Sie hier nachlesen: http://bit.ly/dv_hundehalter
Einen zu Ihrem Liebling passenden Vertrag finden wir auch.   Lassen Sie sich behilflich sein.


05.04.2018
Achten sie auf der Toilette auf sicheren Stand!        
Denn wenn Sie auf der Toilette ihres Arbeitgebers stürzen, ist es ihr Problem. Ein Toilettenbesuch ist laut Sozialgericht Heilbronn Privatsache und keine unfallversicherte Tätigkeit.
Ein Mechaniker besuchte im Januar 2017 während der Arbeitszeit die Toilette. Er rutschte auf dem nassen und seifigen Boden aus und schlug mit dem Kopf auf dem Waschbecken auf. Vorbildlich arbeitete er bis Schichtende, besuchte erst danach den Arzt, der ihn in eine viertätige stationäre Krankenhausbehandlung schickte. Eine Nackenprellung und eine Gehirnerschütterung wurden festgestellt, dennoch lehnte die Berufsgenossenschaft die Anerkennung als Arbeitsunfall ab, da der Aufenthalt auf der Toilette grundsätzlich privater Natur sei und nicht unter Versicherungsschutz stehe. Der Mechaniker argumentierte, der rutschige Toilettenbodens sei die Sphäre des Arbeitgebers.
Pipi ist Privatsache
Das Sozialgericht urteilte, dass der Sturzes in einer Toilette keine Handlung sei, die der unfallversicherten Tätigkeit zuzurechnen sei. Es bestehe lediglich Versicherungsschutz auf dem Weg zu und von einem Ort in der Betriebsstätte, “an dem die Notdurft verrichten werden solle”. Der folgende Satz erläutert das Urteil anschaulich: “Die Verrichtung der Notdurft selbst diene eigenen Interessen; es handele es sich hierbei um eine eigenwirtschaftliche (= private, nicht unfallversicherte) Tätigkeit. Daher sei der Aufenthalt in einer betrieblichen Toilettenanlage grundsätzlich nicht unfallversichert.”
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Kläger hat gegen das Urteil Berufung vor dem Landessozialgericht eingelegt (AZ.: L 9 U 445/18).

Das heißt: privat absichern, aber bitte richtig.  Lassen Sie sich behilflich sein.




06.02.2018                                            
Ja klar... "Patientenverfügung" und "Vorsorgevollmacht" sind unangenehme Themen.
Trotzdem ist es wichtig, sich damit zu beschäftigen. Denn fehlerhaft formuliert sind sie nutzlos!
Für Informationen dazu bitte diesem Link folgen. Und danach ... Lassen Sie sich behilflich sein.
 




16.01.2018         
Die Absicherung unserer Arbeitskraft ist ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Jeder vierte Arbeitnehmer ist inzwischen von einer Berufsunfähigkeit betroffen – Tendenz steigend!
Zwar ist das Risiko für junge Leute anfangs etwas geringer, doch vor Unfällen oder Krankheiten sind auch sie nicht gefeit. Drum bitte weiterlesen und zusätzlich ins Video schauen.

https://www.maklermovie.de/landingpage/juergen-moeschter-auerbachvogtl/absicherung-bu?autoplay=1

Für Berufseinsteiger ist es wichtig und sinnvoll, eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abzuschließen, da sie in der Regel erst nach fünf Jahren Berufstätigkeit von „Vater Staat“ Leistungen erwarten können. Diese sind allerdings vollkommen unzureichend! UND: Falls sie noch während ihrer Ausbildung berufsunfähig werden, haben Sie in aller Regel nicht einmal einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllt haben:

Die fünfjährige Wartezeit muss grundsätzlich erfüllt sein, in den letzten fünf Jahren müssen sie mindestens drei Jahre Pflichtbeiträge eingezahlt haben. Zudem wird eine ärztliche Bescheinigung als Nachweis dafür benötigt, dass der/die Betroffene weniger als drei Stunden am Tag irgendeine Tätigkeit ausüben kann.
Eine BU leistet im Bedarfsfall im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung ohne Wartezeiten. Zudem erhält die versicherte Person bereits dann die vertraglich vereinbarte Rente, wenn sie ihren zuletzt ausgeübten Beruf dauernd (mind. 6 Monate) zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kann. Ursachen dafür können Krankheit, Verletzung oder ein mehr als altersgemäßer Kräfteverfall sein. Bedingungswerke vergleichen!

Schüler ab 10. Lebensjahr, Studenten, Auszubildende und Berufseinsteiger
... haben in jungen Jahren noch die Chance, einen leistungsstarken Versicherungsschutz zu einem günstigen Einsteigerpreis zu erhalten. Zudem sind mittlerweile auch Azubis und Studenten in vielen Fällen bereits bei Aufnahme der Ausbildung bzw. des Studiums mit ihrem Zielberuf versicherbar.
Das kann während der Laufzeit tausende von Euros sparen.
Mit einer rechtzeitigen Absicherung kann übrigens auch das Risiko ausgeschlossen werden, dass spätere Verschlechterungen des Gesundheitszustandes eine Absicherung dann unmöglich machen oder erschweren würden.
Eines steht damit jedenfalls fest: Je früher das Thema angegangen wird, desto besser! Lassen Sie sich behilflich sein.


03.07.2017
Dienstanfänger im Öffentlichen Dienst (Beamte auf Widerruf) unterschätzen in aller Regel das Risiko im Dienst oder in der Freizeit zu verunfallen.
Die Wahrscheinlichkeit im Lotto sechs Richtige zu haben ist 1:14 Millionen; und jeder hofft, dabei zu sein. Ein Unfall kann jederzeit und überall passieren; die
Wahrscheinlichkeit liegt bei 1:9. Hier hofft jeder, nicht dabei zu sein. Leider eine oft trügerische Hoffnung.

Der Dienstherr hat mit der Schaffung der "Unfallfürsorge" die Wichtigkeit der Absicherung bei Unfall erkannt. Leider haben aber die bestehenden beamtenrechtlichen Regelungen speziell bei Beamten auf Widerruf (BaW) große Versorgungslücken.
So bietet der Dienstherr keinerlei gesetzlichen Versicherungsschutz bei Freizeitunfällen und dies, obwohl wir rund 80 % unseres Lebens in der Freizeit verbringen. Aber auch bei Dienstunfällen, die zur Dienstunfähigkeit führen, haben BaW keinen Versorgungsanspruch.

Der BaW wird bei Dienstunfähigkeit aufgrund eines Freizeit- oder Dienstunfalles aus dem Dienst entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Allerdings ohne einen Anspruch auf Erwerbsminderungs-Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu haben.
D.h. der BaW steht finanziell ohne eine staatliche Versorgung dar. Ohne private Vorsorge droht der soziale Abstieg bis hin zu "Hartz IV".
Deshalb:
Unfallversicherungen speziell für Dienstanfänger - bei mir erhältlich --- Lassen Sie sich behilflich sein.


30.06.2017
Nicht nur Infektionen...!  Tick, Lyme-Borreliose, Zecken, Beißen
Krankheiten sind zwar das größte, aber bei weitem nicht das einzige Problem im Zusammenhang mit Bissen, Stichen, etc. durch Insekten und anderes
Kriechzeug.
Da die Urlaubsziele der Deutschen inzwischen deutlich über den Gardasee hinausgehen, bringen sich Urlauber immer häufiger auch exotische „Andenken“ mit. Das können Gelege sein, die durch natürliche Öffnungen in den Körper eingebracht wurden oder auch Parasiten.
Der globale Handel und die anhaltende Erwärmung sorgen aber auch im Inland für eine zunehmende Verbreitung von exotischen Tieren – und den Problemen, die sie verursachen.
Grundsätzlich kann bei körperlichen oder geistigen Schäden, die daraus resultieren, eine Unfallversicherung finanziell hilfreich sein. Nicht bei jedem Tarif und
nicht bei jedem Problem wird jedoch der Unfallbegriff erfüllt sein!!!
Gerne überprüfe ich auch in dieser Richtung Ihren Schutz. --- Lassen Sie sich behilflich sein.


23.01.2017

Die Verwendung von "Wohnriester" sollte ganz genau überdacht werden. Bösartige Fallen lauern.
Bei förderschädlichem Verhalten muss der Riester-Sparer alle Zulagen und ggf. die zusätzliche Steuerersparnis zurückerstatten –
und zwar auf einen Schlag.

Das Problem: Auch Ereignisse, die der Riester-Sparer nicht direkt beeinflussen kann, stuft der Gesetzgeber als förderschädlich ein.

Bitte aufpassen. Das ist schnell realisiert. Hier einige Beispiele:
• Bei „Zwangs-Verkauf“ der Immobilie (z.B. wegen einer Scheidung, Arbeitsplatzwechsel oder Arbeitslosigkeit) wird die knappe Haushaltskasse zusätzlich mit der sofortigen Besteuerung des Wohnförderkontos belastet (Ausnahme: Neue Investition in ein Riesterprodukt oder Immobilie – verbunden mit neuen Abschlusskosten).
• Die Immobilie muss von Ihnen als Hauptwohnsitz dauerhaft genutzt werden. Es ist beispielsweise nicht möglich, dass Sie als 80-Jähriger in die Nähe Ihrer
Kinder oder in ein Pflegeheim ziehen und das Eigenheim zur Aufbesserung der Alterseinkünfte vermieten.
• Tod vor dem 85. Lebensjahr – Nur wenn der Ehepartner in der geförderten Immobilie wohnt und die Versteuerung übernimmt (sofern nicht durch Einmalzahlung beglichen) ist dies nicht förderschädlich. Die Erben müssen die Steuerschuld sofort begleichen.
Weitere Nachteile
• Eine zusätzliche Altersrente wird nicht generiert. Dafür werden Steuern auf ein fiktives Einkommen (Wohnförderkonto) verlangt. Die ersparten Mietkosten werden durch die Instandhaltungskosten der Immobilie geschmälert.
Lassen Sie sich behilflich sein.


02.07.2016
Tücken im Dienstalltag - Die Aufsichtspflicht der Lehrer.

Tobende Kinder auf dem Pausenhof. Notorische Ausbüchser beim Schulausflug. Streitende Jugendliche im Sportunterricht. Dies und noch vieles mehr sind die täglichen Herausforderungen, wenn es um die Aufsichtspflicht von Lehrern geht. Das alles zu bewerkstelligen, bedarf einiges an Aufmerksamkeit – denn auf einen Lehrer kommen in der Grundschule ganze 16 Schüler, in der Oberstufe knapp 14. Bei der Pausenaufsicht stellt sich die Situation noch drastischer dar, denn häufig muss eine einzige Lehrkraft den Pausenhof mit mehreren hundert Kindern und Jugendlichen beaufsichtigen. Dass da auch schon mal etwas passieren kann, wird niemanden erstaunen.

Dieses Risiko bedarf einer besonderen Deckung im Haftpflicht-Tarif! Als Makler stehen mir mehrere Anbieter zur Verfügung.
Hier ein Beispielfilm der DBV

Lassen Sie sich behilflich sein.